Berangère Palix
"eine
gelungene Mischung aus Chansons, Jazz, Schauspiel und Körpersprache."
Photo© Olivier Perrin
Biographie
Bérangère
Palix kommt aus Südfrankreich (Ardèche) und lebt seit 1997 in Berlin.
Mit sieben Jahren begann sie, Theater und mit zehn Jahren Klarinette zu spielen.
1993 machte sie Abitur mit Darstellendem Spiel und Philosophie als Hauptfächer
und fing daraufhin - parallel zu ihrem Germanistikstudium in Grenoble - ihre
Theaterausbildung im „Conservatoire National de Région“ in Grenoble an,
wobei sie auch Tanz- und Gesangsunterricht bekam. Sie arbeitete außerdem in
Frankreich an verschiedenen professionellen Theater- und Filmprojekten.
In Berlin nahm sie weitere Gesangsstunden sowie Tanz- und Pantomimeunterricht.
1998 fing sie an, das Berliner Publikum zu begeistern, als sie zusammen mit dem
Musiker Olaf Thomsen (Klavier, Gitarre und Arrangements) verschiedene Programme
französischer Chansons von der Renaissance bis heute präsentierte. Sie
arbeiteten zwei Jahre lang zusammen und gaben deutschlandweit sowie in
Frankreich Konzerte.
Anfang 2001 lernte sie den New Yorker Pianisten Daniel Sutton kennen, mit dem
sie neue Programme französischer Chansons mit jazzigen Einflüssen erarbeitete,
insbesondere Chansons von Boris Vian. Ihre Bühnenpräsenz und ihre charmante,
sehr persönliche Art, Chansons zu interpretieren, auch indem sie
kabarettistische und pantomimische Elemente einbringt, finden immer wieder viel
Enthusiasmus bei den Zuschauern. Mit ihrer klaren Stimme singt sie energievoll
und unbekümmert. Sie schafft es, sowohl eine intime, innige Atmosphäre
herzustellen als auch bestimmte Chansons laut und kräftig zu interpretieren.
Sie pendelt zwischen Bühne und Publikum, schwingt zwischen Komik und Tragik und
erzählt in ihrer spielerischen und humorvollen Art Kurzgeschichten als
Intermezzo. Dabei schafft sie eine neue Interpretation der Chansons von Vian,
Aznavour, Piaf, Brel, Bécaud, u. a....
Musikalisch wird Bérangère Palix von Daniel Sutton am Klavier und Andreas
Krumwiede am Kontrabass begleitet. Beide verstehen es, jedem Lied ein
eigenes musikalisches Charakter zu geben - vom orchestralen Swing zu schlichter
Romantik - und zwischen den Songs die Moderation der Sängerin ausgezeichnet zu
untermalen.
Programm
«
Côté coeur, côté cour» (Zum Herzen hin, zum Hofe hin):
Französische Chansons rund um Höfe verschiedenster Art - vom Künstlerhof
voller Muse und Leichtigkeit, über den Gerichts-, Schul-, oder Hühnerhof zum
alltäglichen Hinterhof - Variationen darüber, wie man sich in Frankreich den
Hof zu machen pflegt.
Mal ironisch, mal rebellisch, melancholisch oder fröhlich; ein Programm von den
"Klassikern" (Brel, Piaf, Gréco...) zu den "Modernen" (Dutronc,
Nougaro, Gainsbourg).
Mit Daniel Sutton am Klavier

Photo © Madlen Mählis
„Parlez-moi d´autre chose!“ ( „Erzählen Sie mir von etwas
Anderem!“)
Französische Chansons der anderen Art von Boris Vian u. a.
Erzählen Sie mir über die Kunst, ein Snob zu sein, über die unverschämte
Freiheit, Camembert mit dem kleinen Löffel zu essen. Erzählen Sie mir, wie
unentbehrlich Dupont als Nachbar ist, wenn man mitten in der Nacht plötzlich
Appetit auf Roll Mopps hat. Erzählen Sie mir von den blutigen Tangos der
Fleischer und auch darüber, wie erstaunlich gut man mit seiner besten Freundin
in der Hölle feiern kann....
Ein kurzweiliges und jazziges Programm mit frechen Chansons von Boris Vian, dem
berühmten französischen Chansonnier der Nachkriegszeit (Autor des 1955
verfassten und damals verbotenen antimilitärischen Liedes „Le déserteur“),
aber auch mit anderen Titeln von Aznavour oder von der Canaderin Lynda Lemay...
Mit Daniel Sutton (Klavier) und Andreas Krumwiede (Kontrabass)
Photo © Madlen Mählis
„Et
maintenant?“ ("Und nun?") - Chansons von Gilbert Bécaud
„Et maintenant?“ - Mit diesen Worten besang damals der berühmte französischer
Chansonnier Gilbert Bécaud eindringlich den Schmerz eines Mannes, der von
seiner Geliebten verlassen wird. Mit dem dramatischen "Was wird aus mir?
Was fange ich nun mit dem Leben an?" lässt sich der Titel ins
Deutsche übersetzen.
Die südfranzösische Sängerin Bérangère Palix begibt dagegen in ihrer
charmanten und eigentümlichen Art in das Land der Spontaneität und
Lebendigkeit. Auf die Frage „Et maintenant?“ antwortet sie mit einer
temperamentvollen Reise durch das musikalische Schaffen des großen
Chansonniers. Sie entführt das Publikum zu einer lustvollen Begegnung mit einer
Auswahl ihrer Lieblingslieder und schlüpft dafür in die Rolle ihrer
Favoriten: sie hält sich für einen Vogel , hüpft wie ein Pierrot, wandert von
Orly bis zu den Märkten der Provence, begegnet dabei Schwalben, Strassenkünstlern,
Verliebten, tanzt mit dem Regen, taucht ab ins Meer oder in Erinnerungen und gönnt
sich eine Pause da, wo die Rosen blühen...
Ein sonniges Programm voller Vergnügen und Überraschungen.
Mit Daniel Sutton am Klavier und Andreas Krumwiede am Kontrabass
Pressestimmen
„...die
Berliner Kleinkunstszene ist um eine wichtige Stimme reicher geworden.“
Stefan Göritz, Deutschland Funk, 26. 02. 2001
Konzert zur „Fête de la musique“ im Quasimodo am 21. Juni 2001 - Berlin:
“...eine jedoch erregte besonders viel Aufsehen: Bérangère Palix. Durch ihre
aufgeschlossene und humorvolle Art zog sie sofort das Publikum in ihren Bann.
Das Publikum wiederum ließ sie erst nach mehreren Zugaben los. Das
Besondere an Bérangère Palix ist ihre Art, die Lieder zu inszenieren, die sie
singt. Sie kann ebenso gut das Publikum zum Lachen bringen (vor allem mit
Chansons von Boris Vian) als es zu Tränen rühren (z. B. mit „Göttingen“
von Barbara). Außerdem hat Bérangère Palix eine sehr nette Art, den nicht
frankophonen Zuhörern mit den Liedertexten vertraut zu machen: bevor sie die
Lieder singt, erklärt sie auf deutsch worum es in dem Lied geht und setzt hier
in bemerkenswerter Weise Mimik und Gestik ein.“ Rita Frormann, Juli 2001 - Aus
„Chansons“, eine deutsch-französische Publikation des FciD (Verein
zur Förderung des französischen Chansons in Deutschland) Nr 2,
September-Dezember 2001.
„In ihrem Programm „Côté coeur, côté cour“ wagt sich die junge französische
Sängerin Bérangère Palix, begleitet am Klavier von Daniel Sutton, an große
Werke der Ikonen des Chansons. Die emotionsgeladene schwere der Balladen
meistert sie mit jugendlicher Unbekümmertheit, aber ihre eigentliche Stärke
liegt in der befreiten Interpretation jazziger Titel von Boris Vian oder Jacques
Dutronc: hier tritt die Palix aus dem Schatten der Vorbilder heraus.“
Tagesspiegel, 5. Juli 2001
„Erzählen ? Nix da. Wenn Bérangère Palix kommt, wird gesungen. Und wie!
Die junge Französin ist Chansonnette mit bezirzender Stimme, die sich diesmal
vor allem Liedtexten von Boris Vian widmet (...) frechen und melancholischen
Abend“ Zitty, Nr. 26, 12.12-26.12.2001
„Palix macht sich nicht nur den Inhalt dieses Chansons („J´suis snob“,
von Boris Vian) zu eigen, sie erzählt das Geschehen vorab auf deutsch, als sei
es ihr persönliches Erleben und Teil ihrer Biografie. Sie tut dies mit subtiler
Ironie und ausladenden Bewegung ihrer langen Arme. In diesen Räumen zwischen
einem Chanson und dem nächsten ist sie ganz und gar Diseuse, nicht nur Übersetzerin
und Moderatorin, sondern Entertainerin mit wunderbar pampigem Charme.“A.B.
Krause, FAZ, 18. 02. 02
„Palix – die von Daniel Sutton am Flügel leicht jazzig inspiriert wird und
klug reduziert begleitet wird - gibt Vians Chansons allerdings nicht boshaft,
sondern in einer Art vergnügter Gesellschaftskritik. Und mit deutlicher aus den
Augenwinkeln funkelnder Freude an komischen Situationen; die französische
Version von „Fever“, der „Docteur contre l´amour“, ist so ein Fall.
Ihre helle und romantische Stimme neigt auch so gar nicht zur Düsternis; selbst
Brels „les bonbons“ imaginiert ausnahmsweise nicht den zittrigen alten Mann,
der ein letztes Mal galant sein will, sondern eine charmante junge Frau, die
dann tatsächlich lange mit dem Bonbonkörbchen durch den restlos gefüllten Grünen
Salon zieht und die Hände voll auf die Tische legt: ein wenig zaghaft, aber von
einnehmender Liebenswürdigkeit.“ C. Böker, Berliner Zeitung, 9. 04. 02, Nr.
82 HA
„...Auch
Bérangère Palix seufzt „ Parlez-moi d´autre chose“ und hat doch wieder
das musikalische Allerweltsthema Liebe im Auge. Was aber schön ist, weil die
Wahlberlinerin aus dem sudfranzösischen Ardèche dabei Erinnerungen an die
Chansons von Erzschwerennöter Serge Gainsbourg, von Jacques Brel und dem alten
Spötter Boris Vian auffrischt. Balladen paaren sich eben gern mit Romantik, und
dieser Liaison gönnt Palix noch einen zart ironischen Zungenschlag.“
Tageszeitung, 12. 04. 02
„...weiß sie das Publikum zu bezaubern... Für Fans des Chansons ein
absolutes Muss – für alle anderen ein heißer Tipp.“ Berliner Abendblatt
Mitte / Friedrichshain, Nr 46, 13. November 2002
Nos
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Die nächsten Konzerte in
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Kontakt: berangere.palix@web.de